Den Impfmotor anwerfen!

Die Kreishauptversammlung der Jungen Liberalen Allgäu hat beschlossen:

Seit Beginn der Booster-Impfungen hat sich die Nachfrage nach Impfmöglichkeiten in der Bevölkerung wieder deutlich erhöht. Während des Sommers wurden die Kapazitäten in Impfzentren aufgrund geringerer Nachfrage heruntergefahren. Dadurch gestaltet es sich aktuell schwer, bestehende Impfzentren schnell wieder auf maximale Kapazität hochzufahren. Wir Junge Liberale wollen den Bürgerinnen und Bürgern im Allgäu zusätzlich niedrigschwellige und leicht wahrnehmbare Impfangebote ermöglichen. Daher setzen wir uns dafür ein, das Angebot an mobilen Impfzentren (z.B. Impfbussen) zu erhöhen und auf diese Weise die Impfung, teils auch ohne Termin, zu den Menschen zu bringen. Konkret fordern wir:

  1. Mobile Impfteams und Impfbusse sollen verstärkt als Alternative zu Impfzentren und Hausärzten fungieren und Impfungen ohne große zeitliche und distanzielle Hürden ermöglichen. Dazu müssen entsprechende Kapazitäten erhöht werden, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden und die Schlangen vor den Impfzentren zu verkürzen.
  2. Entsprechende Angebote sollen verstärkt auf den Websites der Landkreise veröffentlicht und beworben werden. Entsprechende Angebote sollen verstärkt auf den Websites, sowie auf den Social-Media-Kanälen der Landkreise veröffentlicht und beworben werden. Auch Angebote von benachbarten Landkreisen sollen dort auffindbar sein, damit Impfwillige mögliche Angebote auf einer Website finden können und der Suchaufwand minimal bleibt. So können große Anstürme auf einzelne Impfspots in bevölkerungsreicheren Gebieten verringert werden.
  3. Die Anzahl der verimpften Dosen soll dabei am Ende des Tages sowohl in den Impfzentren als auch bei mobilen Impfangeboten gesammelt und veröffentlicht werden. Um die zusätzliche Belastung für das Impfpersonal so gering wie möglich zu halten bzw. gar nicht erst entstehen zu lassen, sind entsprechende Datenverarbeitungsprogramme, welche die ohnehin gesammelten Daten in nur diesen Faktoren auswerten, zu entwickeln. So können Impfwillige Wartezeiten vor der Impfung bereits zuhause abschätzen und eine Impfung  besser in ihren normalen Tagesverlauf integrieren. Dabei sollen die Menge an verimpften Dosen je nach Tageszeit sowie eine voraussichtliche Wartezeit angegeben werden.
  4. Die Bayerische Staatsregierung soll zeitnah einen Impfaktionstag ausrufen und extra bewerben, an denen die Menschen zur Impfung aufgefordert werden und die Impfangebote besonders lange zur Verfügung stehen.
  5. Mobile Impfteams sollen insbesondere in den größeren Kommunen im ländlichen Raum, die nicht in direkter Nähe zu einem bestehenden Impfzentrum liegen, aktiv sein.