Junge Liberale Allgäu fordern faire Vergabe von Impfstoffen

Die Jungen Liberalen Allgäu befürworten die von der Regierung beschlossenen Lockerungen für Geimpfte und Genesene. „Wenn von Menschen keine Gefahr mehr für sich und andere ausgeht, sind Grundrechtseinschränkungen rechtlich nicht länger haltbar. Auch wenn wir die junge Generation vertreten, die tendentiell erst später geimpft wird, freuen wir uns für all diejenigen, die nun ihre Grundrechte wieder voll ausleben können“, so Michelle Diepolder, Vorsitzende der JuLis Allgäu.

Einen Wermutstropfen gibt es dennoch für die FDP-Jugend: anscheinend wurde in den Impfzentren nicht immer auf die korrekte Einhaltung der Impfverordnung geachtet. So kritisieren die Jungen Liberalen, dass eine Vielzahl an Bürgerinnern und Bürgern durch Falschangaben bei der Impfanmeldung an ein schnelles Impfangebot gekommen wären. So gäbe es immer wieder Hinweise darauf, dass vor allem die Angabe, eine Kontaktperson einer Schwangeren zu sein, nicht adäquat durch die Impfzentren überprüft würde. Hierbei kritisiert die liberale Jugendorganisation auch den Stand der Digitalisierung der Gesundheitsämter.

Mit smarten, digitalen Konzepten wäre auch die Überprüfung der Daten deutlich einfacher und das Personal der Impfzentren, die eine so wichtige Arbeit machten, könnten spürbar entlastet werden. Dennoch sehen die Jungen Liberalen optimistisch auf die kommenden Monate. Durch die steigenden Impfmengen, das wärmere Wetter und die kürzlich beschlossene Freigabe des AstraZeneca-Impfstoffs sei auch für die jüngere Generation eine Rückkehr zur Normalität in greifbarer Nähe, so Kai Fackler, Bundestagskandidat im Wahlkreis Ostallgäu.