Die Jugend kann mehr als Social Media

Hörbranz(Vorarlberg)/Füssen, 18.05.2019/19.05.2019: Die Jungen Liberalen Allgäu machten am vergangenen Wochenende an gleich zwei Tagen durch eine Aktion zum Thema „Die Jugend für Europa! Wie geil wäre das denn?“ auf den Teilhabe- und Gestaltungswillen der jungen Generation aufmerksam. Ähnliche Aktionen wurden an verschiedenen Orten in ganz Bayern durchgeführt. Am 18.05. trafen sich die Jungen Liberalen Allgäu zusammen mit den Junos Vorarlberg in Hörbranz, um symbolisch aufzuzeigen, dass ein Europa ohne Grenzen längst nicht selbstverständlich ist. Am Tag darauf kam der Bayerische Spitzenkandidat der Freien Demokraten für die Europawahl, Phil Hackemann (selbst Mitglied bei den Jungen Liberalen) zu Besuch ans Schloss Neuschwanstein. Bei tiefgreifenden Diskussionen zu Themen wir der europäischen Außenpolitik und der Verbesserung der Institutionen zeigte der FDP Nachwuchs auf, dass Europa eben kein Märchen ist.

Der Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen Allgäu, Maximilian Deffner (Immenstadt) erklärt dazu:

„Heutzutage ist es wichtiger denn je, der Jugend eine Stimme zu geben. Viele Themen unserer Zeit, wie der Umweltschutz, die „Anti-Brexit-Demos“ aber auch die EU-Urheberrechtsreform mit möglichen Uploadfiltern bewegen gerade die junge Generation. Die Demonstrationen und Aktionen zu diesen Themen haben gezeigt, dass sich die Jugend mit der Politik und unserer Gesellschaft auseinandersetzt. Wir wollen ernstgenommen werden und Politik aktiv gestalten. Dazu gehört es, dass nicht nur eine „Anti-Mentalität“ befeuert wird. Wir wollen Europa gestalten und besser machen. Dazu brauchen wir Reformen, welche die EU bürgernäher und einfacher verständlich machen. Vor allem dürfen Entscheidungen nicht mehr in Hinterzimmern getroffen werden. Dafür muss ein Parlament mit allen nötigen Rechten ausgestattet werden. Ebenfalls müssen EU-Ratssitzungen und deren Vorbereitungsgremien öffentlich tagen.“

Phil Hackemann, Spitzenkandidat der Jungen Liberen Bayern zur Europawahl zu Besuch im Ostallgäu

Neben strukturellen Reformen brauche es eine engere Zusammenarbeit. Europa müsse es schaffen, als ein Akteur auf der Weltbühne zu agieren und wahrgenommen zu werden. Einzelne Staaten Europas werden alleine nicht länger ihren Frieden, die Freiheit und den erarbeiteten Wohlstand verteidigen können. Ein europäischer Arbeitsmarkt, die Vollendung des europäischen Binnenmarkts, eine gemeinsame Außen- und Handelspolitik ebenso wie ein Europa der Innovation. Hier kann und muss Europa besser werden, um Chancen zu bieten, Arbeitsplätze zu sichern und Wohlstand zu ermöglichen. Für all das steht die junge Generation. Man muss ihr zuhören und endlich entsprechend handeln.“